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Auf der Suche nach einer langjährig Vermissten deckt Journalist Michael Blomkvist (Daniel Craig) eine ganze Mordserie auf und kommt mit Hilfe seiner Partnerin Lisbeth zu einem erstaunlichen Ergebnis. 

Im Remake der deutsch-dänischen Produktion aus dem Jahr 2009 überzeugt Regisseur David Fincher mit einem spannungsgeladenen Film. Verblendung fesselt einen 170 Minuten lang. Die Ermittlungsarbeiten, die ein immer weiteres Netz spinnen, lassen einen tief in den Film eintauchen. Recherche lautet das Stichwort des Journalisten Blomkvist. Doch auch wenn der Film hauptsächlich eben die Recherche Schritt für Schritt zeigt, entfaltet er eine Eigendynamik, der man nicht widerstehen kann. 

In einer kühlen, dunklen Bildsprache kann schließlich auch Daniel Craig zeigen, dass er mehr ist als nur ein 007. Ein großes Plus gibt es auch für die sensationell geschnittenen Sequenzen, in denen die Handlung von Atmo-Geräuschen übertönt wird und so den Einsatz von Musik überflüssig macht. 
Wenn Lisbeth also zum ersten mal sexuell missbraucht wird, so macht Fincher die Szene noch verstörender, indem er dem Zuschauer nur das Geräusch einer Poliermaschine zu hören gibt, die ein Reinigungspersonal irgendwo im Flur bedient. 

David Fincher ist es gelungen einen hervorragenden Film zu produzieren - egal ob es sich dabei um ein Remake oder eine Neuverfilmung handelt.

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Auf der Suche nach einer langjährig Vermissten deckt Journalist Michael Blomkvist (Daniel Craig) eine ganze Mordserie auf und kommt mit Hilfe seiner Partnerin Lisbeth zu einem erstaunlichen Ergebnis.

Im Remake der deutsch-dänischen Produktion aus dem Jahr 2009 überzeugt Regisseur David Fincher mit einem spannungsgeladenen Film. Verblendung fesselt einen 170 Minuten lang. Die Ermittlungsarbeiten, die ein immer weiteres Netz spinnen, lassen einen tief in den Film eintauchen. Recherche lautet das Stichwort des Journalisten Blomkvist. Doch auch wenn der Film hauptsächlich eben die Recherche Schritt für Schritt zeigt, entfaltet er eine Eigendynamik, der man nicht widerstehen kann.

In einer kühlen, dunklen Bildsprache kann schließlich auch Daniel Craig zeigen, dass er mehr ist als nur ein 007. Ein großes Plus gibt es auch für die sensationell geschnittenen Sequenzen, in denen die Handlung von Atmo-Geräuschen übertönt wird und so den Einsatz von Musik überflüssig macht.

Wenn Lisbeth also zum ersten mal sexuell missbraucht wird, so macht Fincher die Szene noch verstörender, indem er dem Zuschauer nur das Geräusch einer Poliermaschine zu hören gibt, die ein Reinigungspersonal irgendwo im Flur bedient.

David Fincher ist es gelungen einen hervorragenden Film zu produzieren - egal ob es sich dabei um ein Remake oder eine Neuverfilmung handelt.