Crazy Stupid Love

Crazy Stupid Love (2011).
Eines lernt man in Crazy Stupid Love ganz gewiss: Es gibt sie, die eine wahre Liebe. Manche finden sie früher, manche später, doch eines wird klar, wenn man sie einmal gefunden hat, lohnt es sich dafür zu kämpfen. Das erkennt auch Cal, dessen Frau die Scheidung will, nachdem sie ihn mit einem anderen betrogen hat. Schließlich bekommt er Nachhilfe von Frauenheld Jacob, der dabei wiederum selbst zufälligerweise die große Liebe findet, die er eigentlich nie finden wollte. Cal’s Sohn hingegen lebt seine Liebe zu Babysitterin Jessica offen aus. Diese wiederum schwärmt jedoch für den viel älteren Cal. Letztendlich endet das alles nat. in einem großen Chaos. Das ganze ist manchmal komisch, manchmal langatmig, fast schon an der Grenze zur Langeweile, und oft übertrieben dargestellt. Hollywood eben. Natürlich darf dabei auch ein Showdown nicht fehlen. Die großartigen Darsteller, allen voran Steve Carell, Julianne Moore, Emma Stone und der stets überzeugende Ryan Gosling, retten den Film dennoch. Klar waren die besten Szenen wieder einmal im Trailer zu sehen, trotzdem ist der Film eine nette Anekdote über die Liebe. Am Ende ist ein Happy End freilich vorprogrammiert, ganz Sinne der US-Band The Killers in ihrem Song All these things that i have done: If you can hold on. Hold on.