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Kill the boss

Kill the boss (2011).

Mischt man den Humor von Hangover und einem Film wie “Alles ist erlaubt”, so kommt ein Film wie Kill the Boss dabei heraus. Das heißt: Wirkliche Brüller, viel unter der Gürtellinie, aber vor allem eines: Maßlos übertrieben. Das ganze ist aber nicht weiter schlimm. Über die wirklich flachen Witze kann man angesichts der witzigen Darsteller und der lustigen Story durchaus hinwegsehen. Was gerade ein Kevin Spacey als Ekel Boss abliefert ist grandios! Collin Farrells Rolle erinnert ein bisschen an die von Tom Cruise als Studioboss in Tropic Thunder. Und auch Jennifer Aniston schafft es diesmal, einen Film nicht zu ruinieren. Nicht zuletzt möchte ich hier Jamie Foxx hervorheben, der als Mr. Motherfucker sein komödiantisches Potential unter Beweis stellt. Auch wenn der Film natürlich nichts und niemanden ernst nimmt und moralisch absolut zweifelhaft ist, so eignet er sich perfekt um in den kommenden kühleren Wochen einfach nur einmal abzuschalten. Geistig fordert der Film niemanden - aber das erwartet man auch nicht. Die Lachmuskeln strapaziert er hingegen allemal.