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Die drei Musketiere

Die drei Musketiere (2011).

Die alles entscheidende Frage bei einem Kinobesuch von ‘Die drei Musketiere’ ist wohl die nach der Erwartungshaltung. Die Macher haben durchaus versucht dem Musketiere Genre neues Leben einzuhauchen. Natürlich haben sie dabei maßlos übertrieben. An manchen Stellen möchte man sich einfach nur sprichwörtlich ans Hirn fassen, so stupide erscheinen einige Szenen und Ideen.

Eins kann man dem Film allerdings nicht vorwerfen - Langeweile. Sei es Action oder nur der leichte Trash Faktor - Unterhaltung lässt sich fast jeden Moment abgewinnen. Dass sich der Film dabei nie selbst so ganz ernst nimmt zeigt schon der Vorspann. Niemand geringer als Take That persönlich eröffnen den Film und das in 3D!
Wem das noch nicht trashig genug ist, der braucht nur auf den Auftritt von Til Schweiger zu warten. Spätestens jetzt sollte man merken warum Schweiger in den USA nie den Durchbruch geschafft hat.

Die großartigen Kulissen und der immer gute C. Waltz sind die positiven Aspekte des Films - auch wenn Waltz langsam aufpassen muss nicht in die Schublade des ewigen Bösewichts abzurutschen. Der Film trägt außerdem die Widmung ‘für Bernd’ (Eichinger). Deutschlands größter, verstorbener Filmproduzent wäre stolz gewesen auf diesen Film.
Das kann man als Kompliment sehen, oder nicht.

P.S.: Der Film trägt das Prädikat: Gedreht in ‘echtem’ 3D. Über den mittlerweile gewohnten ‘Schaukasteneffekt’ kommt aber auch er nicht hinaus.

Getippt auf einem ipod touch

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