what a man

What a man (2011).
What a man ist auf jeden Fall kein Meisterstück. Drew Berrymore‘s Regiedebüt „Rollergirl“ liegt dem von Schweighöfer hier klar voraus. Ein Film wie Rollergirl ist vielleicht nicht so lustig, wie ein „what a man“, liegt aber sonst in allen Belangen vorne. What a man schafft es einfach nicht wirklich eine emotionale Bindung zum Publikum herzustellen. Das mag zum einen vielleicht an der Story liegen, oder an S. Kekili, die meiner Meinung nach nicht wirklich überzeugen kann. Auf der anderen Seite versucht Schweighöfer Mainstream zu machen und kupfert dabei bei seinem Kumpel Til Schweiger ab. In der gesamten Machart erinnert der Film nämlich durchaus an Keinohrhasen und Co. Auch hier liegt Rollergirl deutlich vorne. Dem Film von Drew Berrymore kann nämlich neben einem eigenen Stil auch eine konsequente Umsetzung der Story attestiert werden.
Ohne Frage ist Schweighöfers Film lustig. Die meisten komischen Szenen sind aber schon aus dem Trailer bekannt. Die Handlung kann sich jeder Besucher schon nach 15 Minuten ausmalen. Wenn das bei einem Film der Fall ist, gibt es nicht mehr viel womit er punkten kann. Da wären noch Dinge wie: Interessante Wendungen. Fehlanzeige. Witz. Größtenteils. Gute Musik. Geschmacksache. Gute Darsteller. Volltreffer. Denn der Film steht und fällt mit Schweighöfer. Seine Präsenz, gepaart mit seiner physischen Komik, treibt den Film voran.
Vielleicht sollte er das Regie führen wieder anderen überlassen, oder sich beim nächsten Versuch etwas mehr trauen.
What a man ist deswegen nicht schlecht, aber eben auch nicht wirklich gut.